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Unter dem Motto „Begegnungen schaffen“ treibt die Stadt Münster eigenen Angaben zufolge die räumliche und programmatische Entwicklung des ehemaligen Offizierskasinos im York-Quartier weiter voran. Nach der Auswertung der begleitenden Bürgerbeteiligung soll der Rat der Stadt im Sommer einen Grundsatzbeschluss für die weitere Planung, Ausrichtung und Trägerschaft des Bürgerhauses fassen.

Die genaue Abwicklung des Projekts ist derweil fraglich, denn es sei wie viele anderen „von den allgemein starken Baukostensteigerungen betroffen“, so die Stadt. Der finale Umbau und die Sanierung des Kasinos stünden daher unter dem Vorbehalt der Finanzierungsmöglichkeit – mit der Folge, dass nicht alle Maßnahmen sofort realisiert werden könnten. Sukzessive, so schreibt die Stadt, wolle man das Bürgerhaus weiterentwickeln. So hat die Stadt das Kasino bereits in Betrieb genommen, weil kleinere Veranstaltungen im Erdgeschoss bereits möglich sind.

Baubeschluss erst 2025

Bevor die Stadt die Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten Kasinogebäudes fortsetzen kann, braucht es neben dem Grundsatzbeschluss in diesem Sommer zwei weitere Ratsbeschlüsse. Zunächst den Errichtungsbeschluss voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 sowie den Baubeschluss Anfang 2025, der den konkreten Entwurf und eine detaillierte Kostenberechnung enthalten muss.

Bei positivem Votum könnte die Verwaltung eigenen Angaben zufolge die endgültige Ausrichtung des Kasinos und eine entsprechende denkmalgerechte Sanierung in der zweiten Jahreshälfte 2025 fortsetzen. Nach einer circa anderthalbjährigen Bauzeit mit weiterhin eingeschränkter Nutzbarkeit könnten sich ab dem Frühjahr 2027 dauerhaft die „Türen für alle“ öffnen.

Das zentral im Stadtteil Gremmendorf gelegene Kasino solle als offenes „Haus für alle“ künftig Raum geben für ein vielfältiges kulturelles und generationsübergreifendes Angebot, so die Stadtverwaltung.